Fachbereich Sachunterricht

Der Sachunterricht ist an unserer Schule überwiegend experimentell angelegt. Über die Projektarbeit, die oft als Stationenarbeit konzipiert wird,  lernen die Kinder ab der ersten Klasse das Beobachten und das Dokumentieren von Versuchen, die Arbeit mit Modellen, das Nutzen von Medien sowie das Spielen als Lernform kennen. Schon von Beginn an regen Lernkarteien mit einfachen Versuchen zum Tun an und fördern die Lesekompetenz ebenso wie die Vorstellung von wissenschaftlicher Arbeit. Unterstützt wird dies durch die regelmäßige Teilnahme an den TuWas-Projekten (Technik und Naturwissenschaften an Schulen).  Die  Europäische Kommission investiert in diese Modellprojekte an europäischen Grundschulen, um das forschende Lernen (inquiry-based learning) im naturwissenschaftlichen Unterricht zu fördern.

Die gute Ausstattung des Werkraumes, der PC-Räume sowie die naturwissenschaftliche Sammlung im Na-Wi-Raum wie auch in den Klassenräumen ermöglichen diesen handlungsorientierten Unterricht. Die Inhalte des Sachunterrichts werden exemplarisch ausgewählt, wobei diese von Interessen, Vorwissen und Lernstrategien der Schüler beeinflusst werden. Dabei stehen auch Kooperation der verschiedenen Klassen untereinander und vor allem die Gruppen- und Partnerarbeit im Vordergrund. Das System der Patenklassen beinhaltet ein gegenseitiges Helfen, die „Großen“ erklären den Schulanfängern Regeln, Rituale sowie die Arbeitsorganisation (z.B. Abheften, Führen eines Laborjournals, Aufräumen des Arbeitsplatzes) und unterstützen sie beispielweise auch durch das Vorlesen der Arbeitsaufträge. Somit ist die sozial- und kulturwissenschaftliche Perspektive ständiger Bestandteil des Unterrichts.

Außerdem werden zahlreiche außerschulische Lernorte aufgesucht. So finden beispielsweise regelmäßig  Ausflüge in die Waldschule, in die  Gartenarbeitsschule,  zur Feuerwehr,  zum Öko-Werk, in die Zooschule und zu vielen anderen interessanten Orten statt.

Dem Bereich „Fahrrad und  Straßenverkehr“ kommt auch aufgrund der Lage unserer Schule eine besondere Bedeutung zu. Jedes Jahr wird der Fahrrad-Geschicklichkeitsparcours  des ADAC über zwei Wochen auf dem Schulhof aufgebaut, der mit einem kleinen Turnier endet. So werden die 4. Klassen optimal und mit viel Freude auf die Fahrradprüfung  vorbereitet, die  dann im realen Verkehrsbereich, d.h. im direkten Schulumfeld abgelegt wird. Weiterhin wird im 4. Schuljahr dem Thema „Berlin“ und entsprechend den regionalen –  den Raum prägenden –  Naturfaktoren sowie den  Sozialfaktoren  viel Zeit gewidmet.  Insbesondere zu diesem Themenbereich spielen wiederum die außerschulischen Lernorte eine besondere Rolle. Immer steht die Erfahrung aus erster Hand im Mittelpunkt, denn so wird ganzheitliches Lernen möglich.

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